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Selbstfahrer Safari im Etosha Nationalpark – Tipps für Namibia-Abenteurer

  • Autorenbild: Anna & Tom
    Anna & Tom
  • 24. März
  • 5 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 1 Tag

Der Etosha Nationalpark in Namibia ist eines der Highlights einer jeden Namibia Rundreise.  Auf unserer Reise durch Namibia haben wir fünf unvergessliche Tage im Park verbracht, drei verschiedene Camps besucht und atemberaubende Tierbeobachtungen gemacht. In diesem Beitrag teilen wir unsere Erlebnisse, die besten Tipps und alles, was du für deine eigene Etosha-Safari wissen musst!


Gepard im Etosha Nationalpark


1. Warum eine Selbstfahrer-Safari im Etosha Nationalpark?


Der große Vorteil einer Selbstfahrer-Safari? Du bist völlig unabhängig! Du kannst dein eigenes Tempo bestimmen, an den schönsten Wasserlöchern so lange verweilen, wie du möchtest und deine Route flexibel gestalten. Der Park ist bestens für Selbstfahrer ausgestattet – mit relativ gut ausgebauten Schotterstraßen, (nicht immer ganz gut lesbaren) Beschilderungen und verschiedenen Unterkünften in und um den Park.


Ein eigenes Fahrzeug zu haben bedeutet aber auch Verantwortung: Du solltest dich gut vorbereiten, die Regeln des Parks respektieren und sicherstellen, dass dein Auto für die teilweise unbefestigten Straßen geeignet ist. Ein 4x4 ist nicht zwingend erforderlich, aber definitiv empfehlenswert, vor allem falls du in der Regenzeit unterwegs bist.


Anna vor 4x4 Fahrzeug in Namibia

Natürlich kannst du auch geführte Safari Touren im Nationalpark buchen - das macht sicherlich auch beim ersten Besuch Sinn, um ein bessers Gefühl für die Umgebung zu bekommen - ab dem zweiten Tag können wir dir allerdings empfehlen, auf eigene Faust und in deinem eigenen Tempo den Park zu erkunden.



2. Safari im Etosha Nationalpark: Unsere Route 


Erste Station: Namutoni Camp – Ein magischer Start


Wir haben unsere Safari im Namutoni Camp begonnen, das in der Nähe einer historischen deutschen Festung liegt. Schon auf dem Weg dorthin haben wir die ersten Tiere gesehen: Zebras, Gnus, Elefanten und sogar ein paar Giraffen. Im Camp selbst gibt es ein tolles Wasserloch, das besonders bei Sonnenuntergang ein magisches Schauspiel bietet.

In fast jedem Camp innerhalb des Nationalpark kannst du entweder campen oder eine Lodge mieten - buche aber unbedingt frühzeitig, da diese sehr schnell ausgebucht sind.


Zebras im Etosha Nationalpark

Wir haben in Namutoni für den ersten Morgen eine geführte Safari gebucht. Früh morgens ging es dann mit unserem Guide und ein paar weiteren Touristen in einem Safari Fahrzeug raus in den Park zur Tierbeobachtung - ein tolles Erlebnis. 


Am Nachmittag sind wir dann bereits auf eigene Faust mit unserem Auto im Park unterwegs gewesen, ebenso wie am nächsten Morgen usw. Wir haben unsere Zeit im Nationalpark so intensiv wie möglich genutzt und waren sehr oft und lange mit dem Auto im Park unterwegs, da wir unsere begrenzte Zeit bestmöglich nutzen wollten, um so viele Tiere wie möglich zu sehen. 


Plane deine Safari Fahrten in den frühen Morgenstunden oder am späten Nachmittag – dann sind die Tiere am aktivsten!


Löwe im Etosha Nationalpark

👉 Tipp: In jedem Camp findest du einen kleinen Supermarkt, wo du eine Karte bzw. ein Heft des Etosha Nationalparks kaufen kannst. Wir würden dir empfehlen, diese unbedingt direkt zu Beginn zu kaufen, dann kannst du dich besser orientieren und die Wasserlöcher einfacher finden. Darüber hinaus gibt es darin auch ein paar Seiten, wo du einige Tiere abgebildet siehst und abhken kannst, was du bereits gesichtet hast - das hat uns total viel Spaß gemacht :-)



Zweite Station: Halali Camp – Auf den Spuren der Raubtiere


Am dritten Tag machten wir uns auf den Weg zum Halali Camp, das zentral im Park liegt und für sein stark frequentiertes Wasserloch bekannt ist. Der Weg mit dem Auto zum Camp ist auch wie eine Safari - plane also etwas mehr Zeit ein, damit du alles in Ruhe genießen kannst.




Ein absolutes Highlight? Wir haben eine Löwenfamilie mit ihren Jungtieren am Wasserloch beobachtet! Ein absolut surreales Erlebnis.


Löwen im Etosha Nationalpark


Dritte Station: Okaukuejo Camp – Wildlife hautnah erleben


Unsere letzte Unterkunft war das berühmte Okaukuejo Camp, bekannt für sein beleuchtetes Wasserloch. Und was sollen wir sagen? Es war einfach spektakulär!


Tom fotografiert im Etosha Nationalpark am Wasserloch

Wir haben auch hier wieder viele Stunden auf Safari in unserem eigenen Auto verbracht und konnten neben Elefanten und Springböcken sogar Nashörner, Leoparden und Geparden beobachten.


Wir sind teilweise Stunden lang mit unserem Auto am Wasserloch gestanden (deshalb unbedingt immer Wasser und Snacks auf deine Pirschfahrten mitnehmen!) und es war faszinierend zu sehen, wie sich das Leben am Wasserloch und die Interaktionen der Tiere untereinander abspielen. Für uns hat sich das so angefühlt, als würden wir live in einer National Geographic mit dabei sein.


👉 Tipp: Halte deine Kamera (mit gutem Zoom-Objektiv!) bereit und genieße die einmalige Atmosphäre.


Löwe im Etosha Nationalpark


3. Wichtige Tipps und die beste Reisezeit für deine Etosha-Safari


  1. Eintritt & Gebühren: Beim Verlassen des Parks musst du die Parkgebühr entrichten. Wichtig: Melde dich in jedem Camp an und gebe an, wie lange du bleiben möchtest. Bewahre diese Zettel gut auf, denn nur damit kannst du am Ende wieder das Nationalparkgelände verlassen (wir sprechen aus Erfahrung :-D)

  2. Regeln beachten: Bleibe immer im Fahrzeug, halte die Geschwindigkeitsbegrenzungen ein und respektiere die Tiere

  3. Wasser & Snacks: Unterschätze nicht die Hitze – nimm ausreichend Wasser und kleine Snacks mit!

  4. Beste Reisezeit: die Trockenzeit (Mai – Oktober) ist ideal für Tierbeobachtungen, da sich dann viele Tiere an den noch nicht ausgetrockneten Wasserlöchern sammeln

  5. Unterkunft: frühzeitig buchen und unbedingt innerhalb des Nationalparks

  6. Kleidung: wir haben dir eine detaillierte Packliste für Namibia zusammengestellt. Denke unbedingt auch an etwas wärmere Kleidung für die Morgenstunden - im offenen Safari Fahrzeug kann es morgens frisch werden. Auf keinen Fall fehlen darf in deinem Gepäck zudem: eine Kopfbedeckung (Hut oder Cap), Vaseline* (gegen trockene Lippen, unbedingt notwendig), befeuchtendes Nasenspray* und ein Fernglas* (für die Tierbeobachtung)


👉 Tipp: Nimm Kleidung in neutralen Farben mit (beige, khaki, olivgrün), besonders wenn du Safaris planst. Wir können z.B. diese Kleidung* empfehlen. Von weiß wurde uns eher abgeraten.



4. Fazit: Ein unvergessliches Abenteuer im Etosha Nationalpark in Namibia


Unsere Safari im Etosha Nationalpark war ohne Zweifel eines der größten Highlights unserer Namibia-Reise. Die Kombination aus atemberaubender Landschaft, beeindruckender Tierwelt und dem Gefühl, die Natur so nah zu erleben, macht den Park zu einem Must-See für jeden Namibia-Reisenden.


Ob du schon Safari-Erfahrung hast oder zum ersten Mal eine Tour durch Afrikas Wildnis machst – der Etosha Nationalpark wird dich in seinen Bann ziehen. Also, pack dein Fernglas ein, tank dein Auto voll und erlebe dein eigenes Safari-Abenteuer!



 

Du benötigst weitere Inspiration für deine Reise nach Namibia? Hier findest du zusätzliche Artikel, die dir bei deiner Planung helfen: 


 

 

Hast du Fragen zu unserem Aufenthalt in Swakopmund oder suchst weitere Reisetipps? Schreib uns gerne oder folge unseren Abenteuern auf Instagram tom_rbg_ und anna_rbg_!

 

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